{"id":19674,"date":"2026-08-21T17:25:28","date_gmt":"2026-08-21T15:25:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hasene.org\/?p=19674"},"modified":"2026-08-21T17:25:28","modified_gmt":"2026-08-21T15:25:28","slug":"starke-zusammenarbeit-ist-fuer-den-schutz-von-gefluechtetenrechten-unerlaesslich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hasene.org\/de\/2026\/08\/21\/starke-zusammenarbeit-ist-fuer-den-schutz-von-gefluechtetenrechten-unerlaesslich\/","title":{"rendered":"&#8222;STARKE ZUSAMMENARBEIT IST F\u00dcR DEN SCHUTZ VON GEFL\u00dcCHTETENRECHTEN UNERL\u00c4SSLICH&#8220;"},"content":{"rendered":"\n<p>2026 j\u00e4hrt sich die Genfer Fl\u00fcchtlingskonvention von 1951 zum 75. Mal. \u00a0Seit 75 Jahren bietet sie Millionen Menschen einen rechtlichen Rahmen f\u00fcr Schutz und die Wahrung ihrer Rechte. Dieses Jubil\u00e4um ist zugleich ein wichtiger Aufruf, das Bekenntnis zum Asylrecht, zur internationalen Solidarit\u00e4t und zum Schutz von Gefl\u00fcchteten zu erneuern.<\/p>\n<p>In einer Zeit, in der der Zugang zu Asyl erschwert wird und grundlegende rechtliche Garantien, insbesondere der Grundsatz der Nichtzur\u00fcckweisung, unter Druck \u00a0stehen, gewinnt die Zusammenarbeit zwischen Staaten, internationalen Organisationen und der Zivilgesellschaft mehr denn je an Bedeutung.<\/p>\n<p>In diesem besonderen Jubil\u00e4umsjahr stellt die in Genf unterzeichnete Kooperationsvereinbarung zwischen HASENE und dem Fl\u00fcchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) einen wichtigen Schritt zur St\u00e4rkung humanit\u00e4rer Hilfe und Schutzma\u00dfnahmen dar. \u00a0Sie erm\u00f6glicht gemeinsame Projekte, die auf die jeweiligen Bedingungen in den Krisengebieten abgestimmt sind, und er\u00f6ffnet neben Soforthilfe auch Kooperationen in den Bereichen Unterkunft, Gesundheit, Bildung, sauberes Wasser, Hygiene und finanzielle Unterst\u00fctzung.<\/p>\n<p>Mit HASENE-Vorsitzendem Bekir Alta\u015f sprachen wir \u00fcber die Vereinbarung mit UNHCR, dessen Rolle bei Flucht und Vertreibung, den Schutz der Rechte von Gefl\u00fcchteten, die Bedeutung von Sensibilisierungsarbeit und die Gefahren f\u00fcr das Asylrecht, insbesondere in Europa.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"911\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.hasene.org\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Bekir-Altas-1024x683-1-edited.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19653\" srcset=\"https:\/\/www.hasene.org\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Bekir-Altas-1024x683-1-edited.jpg 911w, https:\/\/www.hasene.org\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Bekir-Altas-1024x683-1-edited-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.hasene.org\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Bekir-Altas-1024x683-1-edited-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.hasene.org\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Bekir-Altas-1024x683-1-edited-555x416.jpg 555w\" sizes=\"(max-width: 911px) 100vw, 911px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>2026 j\u00e4hrt sich die Genfer Fl\u00fcchtlingskonvention von 1951 zum 75. Mal. Welche Bedeutung hat dieses Jubil\u00e4um f\u00fcr Sie<\/strong><strong>?<\/strong><\/p>\n<p>Die Genfer Fl\u00fcchtlingskonvention von 1951 ist eine historische \u00dcbereinkunft, die nach den verheerenden humanit\u00e4ren Folgen des Zweiten Weltkriegs zum Schutz von Menschen entstand, die vor Verfolgung und Gefahr fliehen mussten. Auch 75 Jahre sp\u00e4ter haben ihre Grunds\u00e4tze nichts von ihrer Aktualit\u00e4t und Bedeutung verloren. Weltweit m\u00fcssen Millionen Menschen wegen Kriegen, Konflikten, politischer Verfolgung und schwerer Menschenrechtsverletzungen ihre Heimat verlassen. Gleichzeitig erleben wir, dass der Zugang zu Asyl in einigen L\u00e4ndern erschwert und rechtliche Schutzgarantien f\u00fcr Gefl\u00fcchtete infrage gestellt werden.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Das 75. Jubil\u00e4um erinnert Staaten, internationale Organisationen und die Zivilgesellschaft daher erneut an ihre gemeinsame Verantwortung. Die Grundprinzipien der Konvention, die Menschenw\u00fcrde zu sch\u00fctzen, Diskriminierung entgegenzutreten und Menschen nicht in L\u00e4nder zur\u00fcckzuschicken, in denen ihr Leben oder ihre Freiheit bedroht w\u00e4ren, m\u00fcssen konsequent verteidigt werden. Der Grundsatz der Nichtzur\u00fcckweisung geh\u00f6rt zu den zentralen S\u00e4ulen der Genfer Fl\u00fcchtlingskonvention.<\/p>\n<p>Dass unsere Vereinbarung mit UNHCR in ein solch bedeutendes Jahr f\u00e4llt, ist f\u00fcr uns sowohl symbolisch als auch f\u00fcr die weitere Zusammenarbeit besonders wertvoll.<\/p>\n<p><strong>Warum ist die Kooperationsvereinbarung zwischen HASENE und UNHCR wichtig<\/strong><strong>? Wie bewerten Sie sie?<\/strong><\/p>\n<p>Wir sehen diese Vereinbarung als wichtigen Schritt, um die humanit\u00e4re Arbeit von HASENE noch st\u00e4rker, koordinierter, wirksamer und nachhaltiger zu gestalten.<\/p>\n<p>UNHCR verf\u00fcgt beim Schutz von Gefl\u00fcchteten und gewaltsam vertriebenen Menschen \u00fcber umfassende internationale Erfahrung, institutionelle Kapazit\u00e4ten und ein weitreichendes Netzwerk vor Ort.<\/p>\n<p>Auch HASENE verf\u00fcgt durch die langj\u00e4hrige Zusammenarbeit mit lokalen Partnern in verschiedenen Regionen \u00fcber umfassende Erfahrung vor Ort.<\/p>\n<p>Wir halten es f\u00fcr wichtig, dass sich diese Kompetenzen gegenseitig erg\u00e4nzen. Die Expertise von UNHCR im internationalen Fl\u00fcchtlingsschutz, seine Koordinationserfahrung und institutionellen M\u00f6glichkeiten treffen auf die N\u00e4he von HASENE zu den Menschen vor Ort, die langj\u00e4hrige Zusammenarbeit mit lokalen Partnern und unseren Ansatz, Bedarfe direkt vor Ort zu erfassen.<\/p>\n<p><strong>Wie bewerten Sie die Rolle von UNHCR bei der Bew\u00e4ltigung von Fl\u00fcchtlingskrisen?<\/strong><\/p>\n<p>UNHCR nur als Organisation f\u00fcr Soforthilfe zu betrachten, w\u00fcrde seiner Rolle nicht gerecht. UNHCR spielt eine zentrale Rolle beim Zugang Gefl\u00fcchteter zu internationalem Schutz, bei ihrer rechtlichen und physischen Sicherheit, der Koordination zwischen Staaten und Hilfsorganisationen sowie der Entwicklung langfristiger L\u00f6sungen.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Zugleich setzt sich UNHCR gegen\u00fcber Regierungen, \u00d6ffentlichkeit und Zivilgesellschaft daf\u00fcr ein, Gesetze, politische Rahmenbedingungen und Ma\u00dfnahmen zum Schutz der Rechte von Gefl\u00fcchteten und anderen gewaltsam vertriebenen Menschen zu st\u00e4rken. Dieser rechtebasierte Ansatz ist ein Grundpfeiler seiner Arbeit.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich kann keine internationale Organisation Kriege, politische Krisen oder die Ursachen von Flucht und Vertreibung allein beseitigen. Auch die Wirksamkeit von UNHCR h\u00e4ngt vom politischen Willen der Staaten, der Unterst\u00fctzung der internationalen Gemeinschaft, ausreichenden Ressourcen und starken Partnerschaften mit NGOs ab.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Deshalb betrachten wir die Zusammenarbeit zwischen UNHCR und NGOs keineswegs als zweitrangig. Im Gegenteil: Sie ist ein wesentlicher Teil eines wirksamen Schutzsystems. Wenn internationale Erfahrung auf lokales Wissen und Kapazit\u00e4ten vor Ort trifft, kann schneller und gezielter auf Krisen reagiert werden.<\/p>\n<p><strong>Welche Auswirkungen wird die Vereinbarung f\u00fcr Gefl\u00fcchtete und gewaltsam vertriebene Menschen haben?<\/strong><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Besonders schwer treffen humanit\u00e4re Krisen Menschen, die ihre Heimat verlassen m\u00fcssen. Wer vertrieben wird, verliert nicht nur sein Zuhause, sondern h\u00e4ufig auch Arbeit, Bildungschancen, soziales Umfeld, Lebensgrundlage und Vertrauen in die eigene Zukunft.<\/p>\n<p>Deshalb reicht es nicht, nur akute Bedarfe zu decken. Lebensmittel, Unterkunft, Gesundheitsversorgung, sauberes Wasser und Hygiene rechtzeitig bereitzustellen, ist lebenswichtig. Aber ebenso wichtig ist, dass Menschen ihre Rechte kennen, verl\u00e4ssliche Informationen erhalten, Kinder ihre Bildung fortsetzen k\u00f6nnen und Familien ein sicheres und w\u00fcrdevolles Leben aufbauen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>F\u00fcr uns sind humanit\u00e4re Hilfe und rechtlicher Schutz nicht voneinander zu trennen. Humanit\u00e4re Hilfe ist keine Alternative zum rechtlichen Schutz, sondern dessen Erg\u00e4nzung. W\u00e4hrend humanit\u00e4re Hilfe die Menschen heute unterst\u00fctzt, tr\u00e4gt ein rechtebasierter Schutz dazu bei, ihre Zukunft abzusichern.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Wir gehen davon aus, dass diese Zusammenarbeit insbesondere f\u00fcr besonders gef\u00e4hrdete Gefl\u00fcchtete und vertriebene Gemeinschaften umfassendere, koordiniertere und nachhaltigere Hilfs- und Schutzma\u00dfnahmen erm\u00f6glichen wird.<\/p>\n<p><strong>Welchen Beitrag kann die bisherige Erfahrung von HASENE vor Ort zu dieser Partnerschaft leisten?<\/strong><\/p>\n<p>HASENE ist in verschiedenen Krisengebieten direkt vor Ort t\u00e4tig. Wir arbeiten mit lokalen Partnern zusammen, ermitteln Bedarfe m\u00f6glichst unmittelbar und begleiten die Umsetzung der Projekte.<\/p>\n<p>Unsere Erfahrung vor Ort erm\u00f6glicht, Bedarfe nicht nur anhand allgemeiner Daten, sondern unter Ber\u00fccksichtigung der tats\u00e4chlichen Lebensbedingungen zu bewerten. Denn die Bed\u00fcrfnisse k\u00f6nnen sich von Land zu Land, Region zu Region und selbst zwischen Gemeinschaften innerhalb derselben Region unterscheiden.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Die Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen hilft uns, die Priorit\u00e4ten der Menschen, vorhandene M\u00f6glichkeiten und Herausforderungen bei der Umsetzung besser zu verstehen. Zugleich erleichtert sie die Begleitung der Projekte und erm\u00f6glicht, R\u00fcckmeldungen aus der Praxis in die weitere Arbeit einflie\u00dfen zu lassen.<\/p>\n<p>Wir sind \u00fcberzeugt, dass die Verbindung dieser Erfahrung von HASENE mit der Expertise von UNHCR im internationalen Schutz, seiner Koordinationserfahrung und institutionellen Kapazit\u00e4t eine wirkungsvolle Erg\u00e4nzung schafft.<\/p>\n<p><strong>In welchen Bereichen sind im Rahmen der Zusammenarbeit vorrangig Ma\u00dfnahmen geplant?<\/strong><\/p>\n<p>Statt uns auf einen einzelnen Bereich oder ein Standardprojekt zu konzentrieren, ist es uns wichtig, nach den tats\u00e4chlichen Bedarfen vor Ort zu handeln.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Neben der humanit\u00e4ren SSoforthilfe geh\u00f6ren Unterkunft, Gesundheit, Bildung, sauberes Wasser und Hygiene zu den vorrangigen Arbeitsfeldern. Wenn Bedarf und Rahmenbedingungen es zulassen, k\u00f6nnen auch Programme f\u00fcr finanzielle Unterst\u00fctzung gepr\u00fcft werden.<\/p>\n<p>Es w\u00e4re jedoch nicht sinnvoll, vorab einseitig festzulegen, in welchem Land, in welcher Region und welches Projekt umgesetzt wird. Die Projekte sollen auf Grundlage einer gemeinsamen Bewertung der Bedarfe, M\u00f6glichkeiten, Risiken und lokalen Bedingungen festgelegt werden.<\/p>\n<p>F\u00fcr uns z\u00e4hlt nicht nur, dass Hilfe ankommt, sondern dass sie die richtigen Menschen zur richtigen Zeit, auf die richtige Weise und unter Wahrung der Menschenw\u00fcrde erreicht.<\/p>\n<p><strong>Kann diese Zusammenarbeit auch zur Sensibilisierung und zur St\u00e4rkung der Rechte von Gefl\u00fcchteten beitragen?<\/strong><\/p>\n<p>Das halten wir f\u00fcr \u00e4u\u00dferst wichtig. Der Schutz von Gefl\u00fcchteten beschr\u00e4nkt sich nicht auf Hilfsg\u00fcter. Ebenso wichtig ist, dass Gefl\u00fcchtete ihre Rechte kennen, staatliche Einrichtungen und NGOs im Hinblick auf internationale Schutzstandards gest\u00e4rkt und Fehlinformationen \u00fcber Gefl\u00fcchtete reduziert werden.<\/p>\n<p>Konkrete Ma\u00dfnahmen werden gemeinsam geplant und im gegenseitigen Einvernehmen festgelegt. Zugleich soll die Zusammenarbeit langfristig eine Grundlage f\u00fcr Sensibilisierungsarbeit und den Ausbau von Kapazit\u00e4ten schaffen.<\/p>\n<p>Denkbar sind z.B. Informationsveranstaltungen f\u00fcr politische Entscheidungstr\u00e4ger und lokale Verantwortliche, Schulungen zu Fl\u00fcchtlingsrechten f\u00fcr NGO-Mitarbeitende, mehrsprachige Leitf\u00e4den zum Zugang zu Rechten, Angebote f\u00fcr Medienschaffende zu sachlicher und diskriminierungsfreier Sprache sowie Projekte zur St\u00e4rkung des gesellschaftlichen Dialogs. Sensibilisierungsarbeit kann Vorurteile abbauen, w\u00e4hrend ein st\u00e4rkeres Rechtsbewusstsein sowohl die Praxis von Institutionen als auch die Haltung der Gesellschaft positiv beeinflussen kann.<\/p>\n<p>Einen Punkt m\u00f6chten wir dabei besonders hervorheben: Sensibilisierungsarbeit darf nicht nur bedeuten, \u00fcber Gefl\u00fcchtete zu sprechen. Es braucht partizipative Prozesse, in denen Gefl\u00fcchtete ihre Erfahrungen, Bedarfe und L\u00f6sungsvorschl\u00e4ge selbst einbringen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Welche Bedeutung hat dabei die Zusammenarbeit zwischen Politik und Zivilgesellschaft?<\/strong><\/p>\n<p>Die Politik schafft den rechtlichen und administrativen Rahmen. Die Zivilgesellschaft macht Bedarfe vor Ort sichtbar, erkennt Probleme bei der Umsetzung, erreicht Menschen direkt und unterst\u00fctzt den Zugang zu Rechten. Fehlt ein guter Austausch, kann eine erhebliche Distanz zwischen politischen Entscheidungen und der Realit\u00e4t vor Ort entstehen.<\/p>\n<p>Die internationale Erfahrung von UNHCR, das Wissen der Zivilgesellschaft vor Ort und die Entscheidungskompetenz politischer Institutionen m\u00fcssen sich erg\u00e4nzen. Genau darin liegt die Bedeutung dieser Zusammenarbeit.<\/p>\n<p>Unser Ziel ist ein Dialog, der auf verl\u00e4sslichen Informationen basiert, die Menschenw\u00fcrde in den Mittelpunkt stellt und umsetzbare L\u00f6sungsans\u00e4tze entwickelt.<\/p>\n<p><strong>Wie bewerten Sie die Einschr\u00e4nkung der Rechte von Gefl\u00fcchteten weltweit, insbesondere in Europa?<\/strong><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Wir sehen diese Entwicklungen als gro\u00dfe Gefahr. Staaten haben selbstverst\u00e4ndlich das Recht, ihre Grenzen und Migrationsprozesse zu regeln.<\/p>\n<p>Dieses Recht darf jedoch weder das Recht auf Asyl noch die individuelle und faire Pr\u00fcfung eines Antrags, den Zugang zu Rechtsbeistand oder den Schutz vor R\u00fcckf\u00fchrung in ein Land aufheben, in dem Menschen Gefahren ausgesetzt w\u00e4ren.<\/p>\n<p>Gerade Europa verf\u00fcgt im Bereich der Menschenrechte und des Fl\u00fcchtlingsschutzes \u00fcber eine bedeutende historische und institutionelle Erfahrung. Eine Schw\u00e4chung grundlegender Schutzprinzipien in Europa kann daher auch weltweit negative Folgen haben.<\/p>\n<p>Ma\u00dfnahmen, die den Zugang zu Asyl oder zum Staatsgebiet verhindern, gewaltsame Zur\u00fcckweisungen und politische Ma\u00dfnahmen, die Menschen vom Schutzersuchen abhalten sollen, bergen die Gefahr, zentrale Grunds\u00e4tze des Fl\u00fcchtlingsrechts auszuh\u00f6hlen. Auch UNHCR weist darauf hin, dass solche Einschr\u00e4nkungen und Zur\u00fcckweisungen in Europa grundlegende Schutzprinzipien beeintr\u00e4chtigen.<\/p>\n<p>Sicherheit und Menschenrechte d\u00fcrfen dabei nicht als Gegens\u00e4tze dargestellt werden. Eine geordnete und sichere Grenzverwaltung und der Schutz des Asylrechts sind gleichzeitig m\u00f6glich. Die Pr\u00fcfung eines Asylantrags bedeutet nicht automatisch, ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht. Jeder Mensch muss seinen Antrag jedoch in einem sicheren und fairen Verfahren stellen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Werden die Rechte von Gefl\u00fcchteten abh\u00e4ngig von politischen Umst\u00e4nden oder vor\u00fcbergehenden Stimmungen der \u00d6ffentlichkeit eingeschr\u00e4nkt, schadet das nicht nur gewaltsam vertriebenen Menschen. Es schw\u00e4cht zugleich Rechtsstaatlichkeit, die Verl\u00e4sslichkeit internationaler Abkommen und die Universalit\u00e4t der Menschenrechte.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>In einigen L\u00e4ndern wird diskutiert, die Verantwortung f\u00fcr den Schutz von Gefl\u00fcchteten auf andere Staaten zu \u00fcbertragen. Wie bewerten Sie diesen Ansatz?<\/strong><\/p>\n<p>Internationale Zusammenarbeit und faire Verantwortungsteilung sind notwendig. Es besteht jedoch ein wesentlicher Unterschied zwischen Verantwortungsteilung und dem Versuch, sich dieser Verantwortung zu entziehen.<\/p>\n<p>Es ist nicht gerecht, die Verantwortung f\u00fcr den Schutz von Gefl\u00fcchteten allein L\u00e4ndern zu \u00fcberlassen, die n\u00e4her an Krisengebieten liegen oder wirtschaftlich schw\u00e4cher sind. Wird diese Verantwortung ohne ausreichende rechtliche Garantien auf andere Staaten \u00fcbertragen, kann dies den Zugang zu Rechten und wirksamen Rechtsmitteln erschweren.<\/p>\n<p>Echte internationale Zusammenarbeit erfordert eine faire Verantwortungsteilung, die Unterst\u00fctzung der Aufnahmel\u00e4nder, eine St\u00e4rkung der humanit\u00e4ren Hilfe sowie sichere und rechtskonforme L\u00f6sungswege.<\/p>\n<p>Fl\u00fcchtlingskrisen machen nicht an Grenzen halt. Deshalb m\u00fcssen auch die L\u00f6sungen auf Solidarit\u00e4t, gemeinsamer Verantwortung und internationalem Recht beruhen.<\/p>\n<p><strong>Wie sollten bei Ma\u00dfnahmen f\u00fcr Gefl\u00fcchtete Belange der Aufnahmegesellschaften <\/strong><strong>ber\u00fccksichtigt werden?<\/strong><\/p>\n<p>Der Schutz der Rechte von Gefl\u00fcchteten und die Ber\u00fccksichtigung der Belange der Aufnahmegesellschaften sind keine Gegens\u00e4tze. Werden beide Bereiche gegeneinander ausgespielt, k\u00f6nnen gesellschaftliche Spannungen und Polarisierung zunehmen.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Insbesondere bei lang andauernden Krisen k\u00f6nnen lokale Gesundheits-, Bildungs-, Wohn- und Sozialsysteme zus\u00e4tzlich belastet werden. Deshalb ist es wichtig, dass Projekte nicht nur Gefl\u00fcchtete unterst\u00fctzen, sondern wenn m\u00f6glich auch die Aufnahmegesellschaften und lokalen Strukturen st\u00e4rken.<\/p>\n<p>Ein rechtebasierter Ansatz bedeutet nicht, die Rechte einer Gemeinschaft zulasten einer anderen zu vertreten. Ziel ist es, eine faire Ressourcennutzung, gesellschaftliche Solidarit\u00e4t und ein gutes Zusammenleben zu f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>Auch Sensibilisierungsarbeit darf deshalb nicht einseitig sein. Gefl\u00fcchtete m\u00fcssen \u00fcber ihre Rechte und Pflichten informiert werden, zugleich ben\u00f6tigen Aufnahmegesellschaften Zugang zu verl\u00e4sslichen Informationen. Mehr Austausch und Dialog k\u00f6nnen dazu beitragen, Fehlinformationen und Vorurteile abzubauen.<\/p>\n<p><strong>Warum ist es wichtig, Gefl\u00fcchtete an der Planung und Umsetzung von Projekten zu beteiligen?<\/strong><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Gefl\u00fcchtete d\u00fcrfen nicht nur als Empf\u00e4nger von Hilfe betrachtet werden. Sie sind Tr\u00e4ger eigener Rechte und sollten bei Entscheidungen, die ihr Leben betreffen, mitwirken k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Was bei der Planung am Schreibtisch sinnvoll erscheint, entspricht vor Ort nicht immer den tats\u00e4chlichen Bed\u00fcrfnissen. Deshalb sollten Gefl\u00fcchtete von der Bedarfsanalyse und Projektplanung bis zur Umsetzung und Auswertung einbezogen werden.<\/p>\n<p>Wichtig sind zug\u00e4ngliche Feedback- und Beschwerdemechanismen sowie die Beteiligung von Frauen, jungen Menschen, Menschen mit Behinderungen und anderen besonders gef\u00e4hrdeten Gruppen. Auch die Zusammenarbeit mit von Gefl\u00fcchteten gef\u00fchrten Organisationen und Vertretungen der Gemeinschaften kann Qualit\u00e4t und Vertrauen in Projekte st\u00e4rken.<\/p>\n<p>Auch der Koordinationsansatz von UNHCR setzt auf eine breite Zusammenarbeit, die Regierungen, Kommunen, Zivilgesellschaft, Gefl\u00fcchtete und Aufnahmegesellschaften in unterschiedliche Phasen einbezieht.<\/p>\n<p>F\u00fcr uns ist ein Hilfsansatz wichtig, der m\u00f6glichst nicht f\u00fcr Menschen, sondern gemeinsam mit ihnen handelt.<\/p>\n<p><strong>Nach welchen Kriterien wird sich der Erfolg dieser Vereinbarung bemessen?<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr uns ist nicht die Unterzeichnung der Vereinbarung der Ma\u00dfstab f\u00fcr Erfolg. Entscheidend ist, welche Wirkung sie vor Ort entfaltet.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich ist wichtig, wie viele Menschen erreicht werden. Zahlen allein reichen jedoch nicht aus. Wir m\u00fcssen auch betrachten, was sich im Leben der Menschen ver\u00e4ndert, ob besonders gef\u00e4hrdete Personen erreicht werden und ob die Unterst\u00fctzung nachhaltig wirkt.<\/p>\n<p>Bei der Bewertung des Erfolgs m\u00fcssen wir fragen: Kam die Hilfe rechtzeitig an? Entsprach sie dem tats\u00e4chlichen Bedarf? Wurde die Menschenw\u00fcrde gewahrt? Wurden R\u00fcckmeldungen der Gefl\u00fcchteten ber\u00fccksichtigt? Hat sich der Zugang von Kindern zu Bildung und von Familien zu Gesundheitsversorgung und Unterkunft verbessert? Wurden lokale Partner gest\u00e4rkt? Wurden die Ma\u00dfnahmen transparent und rechenschaftspflichtig umgesetzt?<\/p>\n<p>Der wichtigste Ma\u00dfstab ist daher neben der Zahl der erreichten Menschen, inwieweit sie Zugang zu Sicherheit und Rechten erhalten und wieder mehr Einfluss auf ihr eigenes Leben gewinnen.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Abschlie\u00dfend: Was ist Ihre zentrale Botschaft zu dieser Vereinbarung und zum Schutz von Gefl\u00fcchteten?<\/strong><\/p>\n<p>Das Ausma\u00df und die Vielfalt humanit\u00e4rer Krisen zeigen deutlich, dass keine Organisation allein ausreicht. Heute brauchen wir st\u00e4rkere Koordination, verl\u00e4sslichen Informationsaustausch, faire Verantwortungsteilung und langfristige Zusammenarbeit.<\/p>\n<p>Die Grundrechte von Gefl\u00fcchteten d\u00fcrfen nicht von politischen Entwicklungen abh\u00e4ngig gemacht oder eingeschr\u00e4nkt werden. Sicherheit zu erreichen, einen Asylantrag in einem fairen Verfahren stellen zu k\u00f6nnen und nicht an einen Ort zur\u00fcckgeschickt zu werden, an dem Leben oder Freiheit bedroht sind, bildet die Grundlage des internationalen Schutzsystems.<\/p>\n<p>Humanit\u00e4re Hilfe deckt akute Bed\u00fcrfnisse, rechtlicher Schutz schafft die Grundlage f\u00fcr eine sichere und w\u00fcrdevolle Zukunft. Deshalb d\u00fcrfen humanit\u00e4re Hilfe und rechtebasierter Schutz nicht getrennt werden.<\/p>\n<p>Als HASENE m\u00f6chten wir unsere M\u00f6glichkeiten, lokalen Partnerschaften und Erfahrung vor Ort f\u00fcr mehr Menschen einsetzen. Wir sind \u00fcberzeugt, dass unsere Erfahrung in Verbindung mit der internationalen Schutz- und Koordinationskompetenz von UNHCR wichtige Ergebnisse bewirken wird.<\/p>\n<p>Zugleich wollen wir das Bewusstsein f\u00fcr Fl\u00fcchtlingsrechte bei politischen Entscheidungstr\u00e4gern, Zivilgesellschaft, Medien und \u00d6ffentlichkeit st\u00e4rken. Die Schw\u00e4chung rechtlicher Schutzstandards weltweit, insbesondere in Europa, ist eine gro\u00dfe Gefahr. Dem m\u00fcssen wir mit einem st\u00e4rkeren Bekenntnis zu den Grundprinzipien des internationalen Rechts und zur Menschenw\u00fcrde begegnen.<\/p>\n<p>Unser Ziel ist, dass der vereinbarte Kooperationsrahmen in umsetzbare Projekte, gest\u00e4rkte Rechte sowie messbare und dauerhafte Ergebnisse vor Ort m\u00fcndet.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"685\" data-id=\"19671\" src=\"https:\/\/www.hasene.org\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/unhcr-imza-toereni-1-1024x685.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19671\" srcset=\"https:\/\/www.hasene.org\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/unhcr-imza-toereni-1-1024x685.jpeg 1024w, https:\/\/www.hasene.org\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/unhcr-imza-toereni-1-300x201.jpeg 300w, https:\/\/www.hasene.org\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/unhcr-imza-toereni-1-768x513.jpeg 768w, https:\/\/www.hasene.org\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/unhcr-imza-toereni-1-1536x1027.jpeg 1536w, https:\/\/www.hasene.org\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/unhcr-imza-toereni-1-555x371.jpeg 555w, https:\/\/www.hasene.org\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/unhcr-imza-toereni-1-1320x882.jpeg 1320w, https:\/\/www.hasene.org\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/unhcr-imza-toereni-1.jpeg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"684\" data-id=\"19655\" src=\"https:\/\/www.hasene.org\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/unhcr-imza-altas-_-metin-abi-1-1024x684.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19655\" srcset=\"https:\/\/www.hasene.org\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/unhcr-imza-altas-_-metin-abi-1-1024x684.jpeg 1024w, https:\/\/www.hasene.org\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/unhcr-imza-altas-_-metin-abi-1-300x200.jpeg 300w, https:\/\/www.hasene.org\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/unhcr-imza-altas-_-metin-abi-1-768x513.jpeg 768w, https:\/\/www.hasene.org\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/unhcr-imza-altas-_-metin-abi-1-1536x1026.jpeg 1536w, https:\/\/www.hasene.org\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/unhcr-imza-altas-_-metin-abi-1-555x371.jpeg 555w, https:\/\/www.hasene.org\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/unhcr-imza-altas-_-metin-abi-1-1320x882.jpeg 1320w, https:\/\/www.hasene.org\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/unhcr-imza-altas-_-metin-abi-1.jpeg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"684\" data-id=\"19669\" src=\"https:\/\/www.hasene.org\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/unhcr-imza-altas_-fatih-bey-1-1024x684.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19669\" srcset=\"https:\/\/www.hasene.org\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/unhcr-imza-altas_-fatih-bey-1-1024x684.jpeg 1024w, https:\/\/www.hasene.org\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/unhcr-imza-altas_-fatih-bey-1-300x200.jpeg 300w, https:\/\/www.hasene.org\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/unhcr-imza-altas_-fatih-bey-1-768x513.jpeg 768w, https:\/\/www.hasene.org\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/unhcr-imza-altas_-fatih-bey-1-1536x1026.jpeg 1536w, https:\/\/www.hasene.org\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/unhcr-imza-altas_-fatih-bey-1-555x371.jpeg 555w, https:\/\/www.hasene.org\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/unhcr-imza-altas_-fatih-bey-1-1320x882.jpeg 1320w, https:\/\/www.hasene.org\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/unhcr-imza-altas_-fatih-bey-1.jpeg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"819\" height=\"1024\" data-id=\"19641\" src=\"https:\/\/www.hasene.org\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/The-promise-soz-819x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19641\" srcset=\"https:\/\/www.hasene.org\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/The-promise-soz-819x1024.jpg 819w, https:\/\/www.hasene.org\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/The-promise-soz-240x300.jpg 240w, https:\/\/www.hasene.org\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/The-promise-soz-768x960.jpg 768w, https:\/\/www.hasene.org\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/The-promise-soz-555x694.jpg 555w, https:\/\/www.hasene.org\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/The-promise-soz.jpg 1080w\" sizes=\"(max-width: 819px) 100vw, 819px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"819\" height=\"1024\" data-id=\"19647\" src=\"https:\/\/www.hasene.org\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/the-promise-imza-altas-819x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-19647\" srcset=\"https:\/\/www.hasene.org\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/the-promise-imza-altas-819x1024.jpg 819w, https:\/\/www.hasene.org\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/the-promise-imza-altas-240x300.jpg 240w, https:\/\/www.hasene.org\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/the-promise-imza-altas-768x960.jpg 768w, https:\/\/www.hasene.org\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/the-promise-imza-altas-555x694.jpg 555w, https:\/\/www.hasene.org\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/the-promise-imza-altas.jpg 1080w\" sizes=\"(max-width: 819px) 100vw, 819px\" \/><\/figure>\n<\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>2026 j\u00e4hrt sich die Genfer Fl\u00fcchtlingskonvention von 1951 zum 75. Mal. \u00a0Seit 75 Jahren bietet sie Millionen Menschen einen rechtlichen Rahmen f\u00fcr Schutz und die Wahrung ihrer Rechte. Dieses Jubil\u00e4um ist zugleich ein wichtiger Aufruf, das Bekenntnis zum Asylrecht, zur internationalen Solidarit\u00e4t und zum Schutz von Gefl\u00fcchteten zu erneuern. In einer Zeit, in der der&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":19661,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[74],"tags":[325,614],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.hasene.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19674"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.hasene.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.hasene.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hasene.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hasene.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=19674"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.hasene.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19674\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":19675,"href":"https:\/\/www.hasene.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19674\/revisions\/19675"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hasene.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/19661"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.hasene.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=19674"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hasene.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=19674"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hasene.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=19674"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}