Gemeinsam für Flüchtlinge

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HILFE

 

Gemeinsam für Flüchtlinge

 

Mitarbeiter der türkischen Hasene-Niederlassung und der pakistanischen Hilfsorganisation Pak Help Line haben in den beiden Flüchtlingslagern in Harran und Akçakale Lebensmittelpakete an bedürftige Flüchtlingsfamilien aus Syrien verteilt.

Die beiden Camps gehören zu den größten Erstaufnahmelagern in der Türkei. Rund 48,000 Menschen sind hier untergebracht.

 

„Es war wichtig, dass unsere pakistanischen Partner sich in persönliches Bild von unserer Arbeit vor Ort machen konnten“, sagte Abdullah Erbay, Leiter der Hasene Türkei-Niederlassung. Neben der Lebensmittelverteilung halfen die pakistanischen Besucher auch bei der Brotausgabe in der mobilen Bäckerei tatkräftig mit. „Hasene unterhält hier sehr viele wichtige Projekte“, lobte Pak Help Line-Leiter Muhammad Musaddik. „Die Lager sind sehr gut organisiert. Es gibt ein Logistikzentrum, in dem die Ausgabe von Decken, Nahrung und Kinderkleidung koordiniert wird. Wir möchten uns auch künftig gemeinsam mit Hasene in der Hilfe für syrische Flüchtlinge engagieren.“

Laut Erbay und Musaddik soll die Zusammenarbeit auch auf Hilfsprojekte für vertriebene Rohingya ausgeweitet werden. Gespräche hierzu seien bereits im Gange.

 

Kurban-Kampagne brachte Helfer zusammen

 

Die Pak Help Line wurde von Geschäftsleuten gegründet. Der Verein ist insbesondere im Großraum Lahore aktiv, wo die Mitglieder das örtliche Krankenhaus mit Lebensmittelspenden beliefern und Schulen instand setzen. Eine erste Zusammenarbeit entstand im Rahmen der Kurban-Kampagne, bei der Hasene-Vertreter anlässlich des islamischen Opferfestes (Kurban) bedürftigen Familien in notleidenden Weltregionen gespendete Opfertiere überbringen. Gemeinsam mit Pak Help Line führte Hasene die Kurban-Verteilung in der Krisenregion Sind durch, die von anderen ausländischen Hilfsorganisationen aufgrund der prekären Sicherheitslage gemieden wird. Die Bombardierung Aleppos habe dann den Ausschlag gegeben, die Zusammenarbeit auch außerhalb Pakistans weiterzuführen.

 

 

Unverhoffte Hilfe für 13-Jährigen

 

Ein besonderes Ereignis war der Besuch der beiden pakistanischen Helfer auch für den 13-jährigen Vahid. Der aus Pakistan stammende Junge lebte seit drei Wochen im Lager Şanlıurfa. Eine Kommunikation war nicht möglich, da der Junge nur Urdu sprach. Auf Bitten der Lagerverwaltung sprachen Muhammad und Awais Musaddik mit ihm.

Offenbar hatte Vahid schon als Neunjähriger seine Heimat verlassen, um Geld zu verdienen. Über den Iran, Irak und Syrien war er schließlich in der Türkei angekommen. Wie sich herausstellte, stammte er aus Lahore. Die beiden Vertreter von Pak Help Line sicherten zu, dass die Vahid bei seiner Rückkehr nach Pakistan behilflich sein würden. Auch um eine Arbeitsmöglichkeit wollen sie sich kümmern, damit der Junge in seiner Heimat ein Auskommen hat.

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