Welternährungstages

HASENE International e. V.

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AKTION

 

Aufklärung und Aktionen zum Welternährungstag

 

Laut dem jüngsten Bericht des International Food Policy Research Institute (IFPRI) und der deutschen Welthungerhilfe leiden weltweit rund 815 Millionen Menschen an Unterernährung oder sind akut vom Hungertod bedroht. Besonders dramatisch ist die Lage derzeit in Ostafrika und im Jemen.

 

Grund genug für Hasene, anlässlich des Welternährungstages am 16. Oktober mit Aufklärungsaktionen auf die Situation der Betroffenen hinzuweisen.

22 Gastronomiebetriebe und Bäckereien in Deutschland, Österreich und der Türkei beteiligten sich daran.

 

„Verlieren das Problem oft aus den Augen“

 

Hasene-Geschäftsführer Mesud Gülbahar beklagte die mangelnde Sensibilität im Umgang mit Lebensmitteln. Vielen Menschen in den Überflussgesellschaften des globalen Nordens sei gar nicht bewusst, dass Hunger in weiten Teilen der Welt nach wie vor ein großes Problem darstelle. „Für uns ist es eine Selbstverständlichkeit, jederzeit einkaufen gehen zu können, nicht nur für den Tag, sondern für die ganze Woche oder gar den ganzen Monat. Wir haben sauberes Trinkwasser. Da verlieren wir die Not der Menschen, die unter Mangelernährung, Durst und Dürre leiden, der verhungern, manchmal aus den Augen.“

 

Hasene leistet Nothilfe für hungernde Menschen in aller Welt. Die Kurban-Kampagne anlässlich des islamischen Opferfestes oder die Lebensmittelkampagne im Fastenmonat Ramadan gehören zu den wichtigsten Projekten in diesem Bereich. Gleichzeitig will Hasene mit Bildungs- und Infrastrukturprojekten vor Ort auch zur langfristigen Durchbrechung der Armuts- und Hungerspirale beitragen.

 

Aktion kam gut an

 

Mit Informationsplakaten in den Schaufenstern und kostenlosen Angeboten wollten die mitwirkenden Händler und Gastwirte die Aufmerksamkeit der Kunden auf das Datum lenken. Das ist ihnen gelungen. Burak Şenel, Hasene-Mitarbeiter in Berlin, fasst zusammen: „Viele Menschen kannten den Welternährungstag gar nicht. Die Plakate haben ihr Interesse geweckt, sie veranlasst, Fragen zu stellen. Wir haben sehr viele positive Rückmeldungen erhalten.“

Auch Halil Yılmaz, Hasene-Regionalvertreter aus kann das nur bestätigen: „Wir hatten einen kleinen Stand aufgebaut, an dem wir Tüten mit türkischem Gebäck und Sesamringen ausgaben. Viele Passanten reagierten überrascht, fragten nach dem Grund unserer Aktion. So kamen viele gute Gespräche zustande. Wir konnten aufklären und gleichzeitig Menschen erfreuen.“

 

Einige der Beschenkten gaben ihre neugewonnen Kenntnisse auch gleich weiter. „Einem vorbeilaufenden Mädchen überreichten wir eine Tüte. Sie telefonierte gerade und bedankte sich flüchtig. Kurz darauf kam sie aber noch einmal zurück, das Telefon noch in der Hand, und fragte nach dem Grund für das Geschenk. Als wir ihr den nannten, nahm sie ihr Handy wieder ans Ohr und sagte: ‚Hast du gehört, Mama? Heute ist Welternährungstag‘ “, erinnert sich Yılmaz lächelnd.

 

Trotz der positiven Bilanz betonte Mesud Gülbahar, dass eine einmalige Aktion für eine wirklich tiefgreifende Aufklärung nicht ausreichend sei. Man müsse auch künftig verstärkt daran arbeiten, den Menschen das Problem bewusst zu machen und sie nachhaltig für die Themen Hunger und Lebensmittelverschwendung zu sensibilisieren.

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